www.laurette.net / projects / 2002 / Art & Economy
show / project
Art & Economy
1st March - 23 June, 2002
Irini Athanassakis, Atelier van Lieshout, Bureau of Inverse Technology, Manuela Barth / Barbara U. Schmidt, Michael Clegg / Martin Guttmann, Claude Closky, Öyvind Fahlström, Plamen Dejanov, Harun Farocki, Hans-Peter Feldmann, General Idea, Liam Gillick, Eva Grubinger, Andreas Gursky, Swetlana Heger, Christian Jankowski, Bernhard Khoury, Accès Local, Andree Korpys / Markus Löffler, Matthieu Laurette, Louise Lawler, Martin Le Chevalier, Masato Nakamura, Kyong Park, Daniel Pflumm, Christopher Roth / Franz Stauffenberg, Joseph Sappler, Santiago Sierra, Zhou Tiehai, Zhuang Hui, Peter Zimmermann, Malika Ziouech
>DEICHTORHALLEN HAMBURG
Deichtorstraße 1 - 2
20095 Hamburg
www.deichtorhallen.de
exhibited work(s)


Moneyback Life! Mobile Information Stand for Moneyback products (version #1), 2001.
Installation. Lifesize hyperealistic sculpture (wax, fiber glass, latex, resin, natural hair, clothes, shoes, oil painting, shopping cart filled with moneyback products), circular podium (wood, dimensions : diam. 220 cm Height 45cm), 3 large size vynil posters of enlarged newspaper cuttings, video installation ('Apparitions : Moneyback Products (1996-1997 selection)' on TV Wall (9 television sets, 3 cardboards boxes, DVD Player, DVD 25 min. looped).
press release
press release
Art & Economy
March 01 - Jun 23, 2002
Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstraße 1 - 2
20095 Hamburg
www.deichtorhallen.de
A cooperative project of Deichtorhallen Hamburg and Siemens Arts Program.
This exhibition regards itself as a contribution to contemporary discourse about the interrelationships between art and the business world. As far as its themes are concerned, the exhibition begins, on the one hand, with the attention that contemporary artists devote to economic processes and the working world. On the other hand, it also devotes consideration to the functional modes and arguments which the business world uses in its dealings with contemporary art and which developed during the past three decades. As its title implies, this exhibition marks the first time that art and economy - two areas which are traditionally perceived as strictly separate - approach and discuss each other. Fifty artworks by 32 internationally renowned artists will be on display, together with a comprehensive presentation about the significance and role of art in enterprises.
This exhibition was made possible through generous support from NORDMETALL, Verband der Metall- und Elektro-Industrie e.V.
German press release
Art & Economy
Mar 01 - Jun 23, 2002
Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstraße 1 - 2
20095 Hamburg
www.deichtorhallen.de
Die Ausstellung Art & Economy ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Deichtorhallen Hamburg und dem Siemens Arts Program. Sie wird am 1. März 2002 in Hamburg eröffnet und bis zum 23. Juni 2002 zu sehen sein.
Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zum aktuellen Diskurs über die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Wirtschaft. Thematisch setzt sie auf der einen Seite bei der Aufmerksamkeit an, die zeitgenössische Künstler ökonomischen Prozessen und der Arbeitswelt entgegenbringen. Auf der anderen Seite widmet sie sich den Funktionsweisen und Argumenten, die sich in der Wirtschaft im Umgang mit der zeitgenössischen Kunst in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt haben. Erstmals kommen in Art & Economy Kunst und Wirtschaft von beiden Seiten diskutiert als zwei sich traditionell voneinander abgrenzende Bereiche zusammen: 50 Werke von 32 internationalen Künstlern stehen neben einer umfangreichen Präsentation über die Bedeutung und Rolle der Kunst in Unternehmen.
Der Ausstellungsteil Art Stories beschäftigt sich mit unterschiedlichen Bedeutungen und Funktionen, die Kunst für Unternehmen hat. Als Ergebnis einer aufwändigen Umfrage werden die von Wirtschaftsunternehmen eingereichten Kunstkonzepte und Dokumentations-materialien vorgestellt. In mehreren Filmen wird zu sehen sein, welchen Ort die Kunst im Unternehmen einnimmt, d.h. wo und wie in Unternehmen Kunst präsent ist. Es soll ebenfalls gezeigt werden, wie in Printmedien mit Hilfe des symbolträchtigen Zeichencharakters von Kunst gezielt exklusive Produkte und Dienstleistungen beworben werden. Die Kunst als Symbol für Wertvolles, Einmaliges wird darüber hinaus auch anders eingesetzt: Seit langem gilt sie als Statussymbol für Manager, die sich vor Kunst porträtieren lassen. Ebenfalls interessiert die Wirtschaft auch der ökonomische Wert der Kunst. Hierzu thematisiert die Ausstellung die Darstellung des Marktwertes von Kunst in Wirtschaftsmagazinen.
Der Ausstellungsteil Economic Turn verdeutlicht, dass Künstler sich im Rahmen einer gesellschaftlich relevanten Reflexion der Gegenwart sowohl mit dem Erscheinungsbild einer Wirtschaftsumwelt beschäftigen als auch auf den zunehmenden Einfluss der Wirtschaft auf soziokulturelle Entwicklungen reagieren. Ihre künstlerischen Strategien sind vielfältig: Sie setzen auf der realen und auch auf der symbolischen Ebene an, schaffen durch partizi-patorische Modelle Zugänge zu Wirtschaftsthemen, machen die Funktionsweisen ökonomischer Paradigmen sichtbar oder beleuchten verstärkt die gesellschaftlichen und kulturellen Ausprägungen der Wirtschaft. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema unter anderem eine bewusste Eingliederung in wirtschaftliche Prozesse, die scheinbare Annahme von vorhandenen Systemen, die Aneignung von Werbestrategien führt nicht zu einer Affirmation bestehender Verhältnisse, sondern zu Neuorientierung und Ambivalenz. Die Kunst versucht so, das wirtschaftliche System mit dessen eigenen Argumenten und Mitteln zu thematisieren und zu beleuchten.
Auftakt der Ausstellung ?Art & Economy? bildet die Projektreihe ?Wirtschaftsvisionen?, in der Künstler mit einem Wirtschaftsunternehmen ihrer Wahl eigens für die Ausstellung Kunstprojekte entwickeln.
Wirtschaftsvisionen: Accès Local mit Patrick Mathieu Conseil, Manuela Barth/Barbara U. Schmidt mit Siemens AG Erlangen, Plamen Dejanoff mit Grundstücksgesellschaft Hackesche Markt 23 GbR, Liam Gillick mit muse, Eva Grubinger mit Deutsche Bank, Swetlana Heger mit projects, Daniel Pflumm mit NN, Peter Zimmermann mit mps mediaworks.
Teilnehmende Künstler / Economic Turn: Irène Athanassakis, Atelier van Lieshout, Michael Clegg/Martin Guttmann, Claude Closky, Öyvind Fahlström, Harun Farocki, Hans-Peter Feldmann, General Idea, Andreas Gursky, Christian Jankowski, Bernhard Khoury, Andree Korpys/Markus Löffler, Matthieu Laurette, Louise Lawler, Martin Le Chevallier, Masato Nakamura, Kyong Park, Christopher Roth/Franz Stauffenberg, Joseph Sappler, Santiago Sierra, Zhou Tiehai, Zhuang Hui, Malika Ziouech
Präsentation / Art Stories: Kunstkonzepte von ca. 65 Unternehmen in Briefen, Publikationen, Filmen und Katalogen. Ausführlicher dargestellt werden Kunstprojekte u.a. der Unternehmen Adam Opel AG, AXA Nordstern ART Versicherung AG, Bayer AG, BMW AG, British American Tobacco, Caisse des Dépots et Consignations, Columbus Leasing GmbH, DaimlerChrysler AG, Deutsche Bank AG, DG Bank, Dresdner Bank AG, E.ON Energie AG, Generali Foundation, Hapag Lloyd AG, Landesbank Hessen-Thüringen, Migros-Genossenschafts-Bund, Montblanc International GmbH, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, Philip Morris GmbH, Renault, RWE AG, Schweizerische Nationalversicherungs-Gesellschaft, Sharp Electronics GmbH, Starkman Limited, Adolf Würth GmbH & Co. KG, ZF Friedrichshafen AG.
invitation card

publication
Art & Economy
Ostfildern, Germany : Hatje Cantz Publishers. 2002
Edited by Zdenek Felix, Beate Hentschel, Dirk Luckow, texts by Konstantin Adamopoulos, Gerard A. Goodrow, Susan Hapgood, Michael Hutter, Helene Karmasin, Michael Müller, Andreas Spiegl, Wolfgang Ullrich a.o.
English/German
Approx. 256 pp., approx. 120 illus., mainly in color,
21 x 29.7 cm, hardcover
ISBN 3-7757-1126-0
date of issue : March 2002
related articles
(coming soon)
related links
Deichtorhallen website www.deichtorhallen.de/
Siemens Art Programm http://w4.siemens.de/artsprogram/
top
www.laurette.net / projects / Art & Economy